Ballast loswerden

In meinem letzer Artikel in diesem Jahr mag ich, ergänzend zu meinem Artikel über Minimalismus, ein paar Erfolge des Jahres zu diesem Thema festhalten.
Seit ich bei Downsize die Anregung dazu bekam, begann auch ich damit zu zählen, wie viele Dinge meine Wohnung verlassen haben. Auf der einen Seite, weil ich Listen gerne mag und auf der anderen Seite, weil eine Übersicht über seine Erfolge den Menschen beizeiten glücklichen machen kann.

Begonnen habe ich Anfang des Jahres, sodass ich nun, am Ende, eine gute Übersicht habe, wie viele Dinge ich losgeworden bin. (Nicht mitgezählt habe ich den Auszug meines Freundes.)
Nach dem Umzug habe ich dann eine Inventur begonnen, da ich es mittlerweile soherum interessanter finde (wie viel habe ich, was geht weg, was kommt dazu), schon in der Ballast-Liste habe ich zusätzlich Dinge aufgeschrieben, die dazugekommen sind. (Besonders ins Gewicht fielen die vielen Kartons voller Dinge, als meine Großeltern starben.)

Zusätzlich zu meiner Ballast-Liste habe ich mir immer auch eine To-Do-Liste daruntergesetzt – jeder Monat neu (angeregt durch andere Blogs, Challenges usw.).

Was ich nicht hineingezählt habe sind Dinge wie Lebensmittel, Hygieneartikel, Papierbögen usw., die sich selbst verbrauchen. Zusammengehörige Dinge, die auch so bleiben wie Socken, Bauklötze o.ä habe ich als eins gezählt. Soetwas wie Stifte und Briefe hingegen einzeln, denn hier kann man noch aussortieren. So, wie es eben Sinn ergibt, nicht zu versteift.

Im Großen uns Ganzen haben mich von Jahresbeginn bis heute etwa 2.270 Gegenstände verlassen. Und bei meiner Inventur kam heraus, dass ich momentan noch etwa 2.630 Dinge besitze (470 davon gehören ausschließlich meinem Sohn). Das hört sich immer noch nach einer ganzen Menge an, aber wenn man bedenkt, dass der Durchschnittsdeutsche 10.000 Dinge besitzt, relativiert sich das Ganze schon ein wenig. Ich bin aber lange noch nicht am Ende und bin mir auch nicht sicher, ob es wirklich eine Ende gibt.
Anfang Dezember habe ich meinen letzten großen Erfolg errungen und 14 Umzugskartons mit mindestens 350 Dingen ans Arbeitslosenzentrum gespendet. Das war wirklich unglaublich befreiend und wundervoll.

Warum schreibe ich diesen Artikel?
Manchmal ist es wichtig, sich seine Erfolge vor Augen zu führen. Gerade vielleicht in einer Zeit, da es nicht nur draußen dunkel ist. Das soll lediglich zeigen, dass ich dabeibleibe und weiterhin Freude daran habe. Gleichwohl ich mich noch nicht als Minimalistin bezeichnen kann. Ich wäre froh, wenn das irgendwann vielleicht der Fall sein wird, aber ich gehe es ohne Stress an und immer so, wie es mir Freude macht. Nur dann hat es den Effekt, den ich erzielen mag: Das Leben Stück für Stück zu verbessern, stressfreier und bewusster zu leben und nicht an tausend Dinge gleichzeitig denken zu müssen.

Euch noch eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr, eure Namika. ❤
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Ein minimalistischer Tipp zu Geschenken an dieser Stelle von marie minimalisiert.

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2 Gedanken zu “Ballast loswerden

  1. Dein Beitrag macht mir ja Lust, ernsthaft die Gegenstände in meiner Wohnung zu zählen.. Ich kann das überhaupt nicht einschätzen. Aber ich fände es sehr interessant. Manchmal schaue ich in meinen Ordner „Ebay-Fotos“ und sehe dort all die Dinge, die ich allein auf Ebay Kleinanzeigen losgeworden bin, das ist auch einiges, immer wieder beeindruckend.
    Liebe Grüße 😉

    Gefällt 1 Person

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