Idealer Tagesablauf

Gerade weil ich nicht ganz gesund bin, mir das Aufstehen dadurch sehr oft schwer fällt, die dunklere Jahreszeit dunklere Gedanken mit sich bringt usw., hilft es mir persönlich, die eigenen Gewohnheiten zu trainieren.

Ich beobachte, was mir über den Tag hinweg hilft ihn zu durchstehen und welche Aktivitäten mir Energie geben, welche sie nehmen und wie sich alles in Einklang bringen lässt. Früher habe ich immer zu viel auf einmal gewollt. In diesem Sinne also: Minimalismus für den Tagesablauf.


Morgen
5.30 Uhr aufstehen und vor allen anderen wach sein, Fenster öffnen, Sportsachen anziehen und eine Runde durch das schlafende Dorf laufen.
Wieder zurück: Fenster schließen, den ersten halben Liter des Tages trinken, Haare kämmen, duschen und Achtsamkeitsübung.
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In der Zwischenzeit sind der kleine Bär und sein Papa aufgestanden, der Große hat dem Kleinen Kita-Frühstück gemacht und für uns drei ein veganes Porridge/Müsli zum Frühstück.

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Ausflugsessen (für die Kita ist es weniger). 🙂

Bis zum Kita-Start kann der kleine Bär (je nach Wunsch allein oder mit uns) noch eine Runde spielen, malen oder lesen. (Ohne diese Ruhephasen vor der Kita, ist die Laune deutlich schlechter.)
8.00 Uhr gemeinsamer Spaziergang zur Kita. Auf dem Rückweg ein kleiner Umweg – Achtsamkeitsspaziergang zu zweit.

Mittag
Bis 12 Uhr ist der kleine Bär in der Kita, ich nutze die Zeit für den Haushalt (Einkauf, Wäsche, Putzen – was gerade so ansteht).
11:45 Uhr den kleinen Bären abholen, gemeinsam Kochen und Essen und eine weitere Ruhephase (Bär: lesen, kuscheln, träumen, malen; ich: Projekte wie Blogartikel schreiben, weiter ausmisten, Gitarre spielen oder was mir sonst Freude bereitet).
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Je nachdem wie lange der Bär Erholung einfordert ca. um 14.00 Uhr raus und irgendetwas entdecken und/oder erleben.

Danach (wenn nicht währenddessen viel geschehen) Zeit für aktive Lerneinheiten (je nach Interesse), Beispiel: der Bär hat draußen Kanalarbeiter gesehen, die an einem offenen Kanaldeckel arbeiteten. Wir machen dann ein kleines Projekt dazu, zeichnen gemeinsam ein unterirdisches System, schauen vielleicht eine Kinderdoku dazu an oder Ähnliches.

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Er malt oft Tage danach noch Bilder, die davon inspiriert sind.

Abend
Gegen 17.30 Uhr gibt es Abendbrot, Abendrituale des Bären und gegen 18.30 Uhr ist er im Bett. Manchmal auch später.
Danach dann der Abend für uns.
Allein: Zeitung lesen, Mails beantworten usw. (möglichst nicht mehr als das am PC).
To-Do-Brainstorming für den nächsten Tag (alles aufschreiben und raus aus den Gedanken), Aufräumen, was am Tage liegengeblieben ist (Ruhe ins Zimmer bringen).
Gemeinsam: Gedankenaustausch, Meditation.
Evtl. Lesen, Schreiben, Gitarre, Workout.
Dankbarkeitsritual (20 bis 50 Momente/Dinge finden, für die ich an diesem Tag dankbar bin).
22.00 Uhr schlafen gehen.


Es ist ein idealer Tagesablauf. Natürlich läuft es nicht jeden Tag so. Gerade momentan ist der Morgen besonders schwer und oft unmöglich. Aber ich habe über den Zeitraum des letzten Jahres diesen Ablauf als für mich schon ziemlich perfekt herauskristallisieren können. Und allein sich das vor Augen zu führen (ich habe z.B. in meinem Kalender dafür eine Wochenübersicht), hilft im Alltag ungemein.

Was hilft euch dabei, möglichst unbeschadet durch den Alltag zu kommen? Was bringt euer Inneres ins Gleichgewicht, gerade wenn z.B. noch ein Job hinzukommt? Welche Kniffe kennt ihr vielleicht, um es, dem gedrückten Gemüt zum Trotz, zu schaffen aufzustehen?

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