[Ausgemistet] Jahresbilanz 2017

Wie schon im letzten Jahr mag ich auch für dieses Jahr meine Minimalismus-Bilanz ziehen.

Auch dieses Jahr habe ich weiter gezählt, wie viele Dinge unsere Wohnung verlassen haben. An dieser Stelle für euch eine Liste. Wenn euch so etwas nicht groß interessiert, kann ich das allerdings auch verstehen. Mir machte das Ganze aber lange Freude und so zählte ich für dieses Jahr weiter. (Vielleicht das letzte Mal, denn mittlerweile motiviert mich Anderes mehr.)
(Kursiv gedrucktes habe ich weggeworfen, alles andere verkauft oder verschenkt.)

Januar: 2 Küchenutensilien, 1 Kiste mit Anstecknadeln und Aufnähern, 7 Bücher = 10

Februar-April*: 9 Bücher, 1 Aufladegerät, 1 Playmobil-Set, 2 Kleidungsstücke, 1 DVD = 14

Mai: 8 Bücher, 1 Zimmerpflanze = 9

Juni: 12 Bücher, 1 Kuscheltier, 2 Kerzenhalter, 1 Karton Briefe und Karten, 5 Notizbuch-Kalender, 1 Klavierhocker, 2 Schlüsselanhänger, 8 Leuchtsterne, 5 Bewerbungsmappen, 2 Teile Kinderspielzeug, 2 Fotoalben (samt Fotos), 3 leere Notizbücher, 17 sonstige Kleinteile = 61

Juli: 16 Kleidungsstücke, 3 Kuscheltiere, 26 Bücher, 18 Ordner/Mappen mit z.B. Schul-/Ausbildungskram/Chornoten, 1 Freudebuch, 5 Flyer/Broschüren, 2 Schuhkartons voller sentimentalem Krimskrams, 2 Wippsessel, 12 Telefonkarten/Gutscheinkarten o.ä., 1 Bettzeug, 1 Tafel, 1 Stifthalter, 41 Stifte, 1 Staubsauger, 2 Stühle, 1 Nähtäschchen, 6 Teile Kinderspielzeug, 8 Teile Küchenkram, 1 Lochzange, 3 Kartons Servietten-Sammlung, 10 Haarspangen, 1 Eimer Restfarbe, 2 Kissen, 4 Tüten Basteleien aus Kindertagen, 1 altes Adressbuch, 2 leere Notizbücher, 4 Deko-Körbchen, 1 Wolldecke, 3 leere CD-Hüllen, 9 CD’s, 5 Beutel Steine/Muscheln, 2 Schlüsselanhänger, 2 Ketten, 21 lose Fotos, 28 sonstige Kleinteile = 246

August: 48 Bücher, 2 Gesellschaftsspiele, 9 Teile Kinderspielzeug, 3 Kleidungsstücke, 1 Decke, 1 Mappe mit Gedichten, 6 Teile Küchenzubehör, 1 Sofagestell, 1 Kissen, 2 Sekretäre, 1 Bücherregal, 1 Vitrine, 2 Beistelltische, 22 lose Fotos und Karten, 4 DVD’s, 1 Lautsprecher, 1 Mülleimer, 1 Zimmerpflanze, 1 Stehlampe, 2 Aufbewahrungen, 1 Kopfhörer, 1 Unterbettbox, 8 sonstige Kleinteile = 120


September
: 34 Bücher, 5 Kinderbücher, 1 Tafel, 14 Teile Schreibtischzubehör, 1 Kleiderschrank, 3 Teile Küchenzubehör, 1 Garderobe, 8 Teile Kinderspielsachen, 4 Teile Schmuck, 21 Teile Kinderkleidung, 4 Tüten mit Muscheln und Steinen, 1 Teppich, 10 sonstige Kleinteile = 107

Oktober: 1 Drucker, 21 alte Geld- und Krankenkassenkarten, 19 Bücher, 42 Teile Schreibtischutensilien, 6 Porzellanpuppen, 3 Kugelschreiber, 6 Sportabzeichen und -urkunden, 3 Musikinstrumente, 1 Tüte Elektrokram, 36 Küchenutensilien, 8 Werkzeuge, 7 Bad(e)utensilien, 34 Teile Spielzeug, 14 CD’s, 5 Kassetten, 4 Kalender, 1 DVD, 1 Werkzeugtasche, 5 Teile kaputte Klamotten, 6 beschriebene oder bezeichnete Notizbücher, rund 100 Teile Klamotten an Bethel, 78 sonstige Kleinteile = 401

(Auf den Bildern z.B. ein Teil der Bethel-Spende und Teile aus den Verschenk-Kartons, die ich an die Straße stellte.)

November: 23 Bücher, 10 Küchenutensilien, 5 Badutensilien, 37 Teile Kinderspielzeug, 6 Teile Bettzeug/Decken usw., 2 CD’s, 26 Stifte, 14 Kleidungsstücke, 1 Umhängetasche, 43 Fotos, 9 sonstige Kleinteile = 176

Dezember: 8 Bücher, 394 Fotos, 1 Lederitui, 5 Teile Schmuck, 1 Mobile, 12 Mappen (Theaterskripte, Zeichnungen, Geschriebenes, Zeugnisse/Zertifikate/Urkunden), 1 Wäschekorb, 1 3D Nagelbrett, 1 Funkwetterstation, 1 Kuscheltier = 425

Insgesamt haben uns 1.569 Dinge verlassen. (2016 waren es schon einmal ca. 2.270 Gegenstände.) Und langsam wird immer klarer, was bleiben soll und was noch weg geht. Doch das Projekt ist immer noch nicht abgeschlossen.


Man sieht an der Liste: Ab Juni hatte ich mich wieder etwas mehr reingehängt. Davor ging es mir gesundheitlich einfach nicht gut genug. Aber ich habe auch wieder gemerkt, dass das Ausmisten und Loslassen von vielen Dingen (denn ich bin z.B. das erste Mal auch meine sentimentalen Kartons durchgegangen), auch aus therapeutischer Sicht sehr relevant und unglaublich hilfreich für mich ist.
Ich kann es nur jedem ans Herz legen, der auch das Gefühl hat innerlich in irgendeiner Form ungeordnet zu sein.

Und damit euch allen einen guten Start ins neue Jahr!


*) In diesen Monaten war ich in der Klinik und habe daher nicht viel aussortieren können.

5 Gedanken zu “[Ausgemistet] Jahresbilanz 2017

  1. Hallo Namika!

    Wie genau Du alles festgehalten hast! Ich hatte dazu nicht die Muße, nur als ich dieses Jahr gleich zwei Mal bei der Minimalismus-Challenge teilgenommen habe, wurde alles dokumentiert.

    Dieses Jahr hatte für mich eine absolut befreiend Energie was das Entrümpeln anbelangt. Aber fertig bin ich noch immer nicht. Der Dachboden muss noch dran kommen, da habe ich zuletzt nur die Weihnachtsdeko aussortiert. 3 Bananenschachteln voll durften neue Besitzer finden.

    Weiterhin viel Erfolg bei Deinem Projekt! Ich mache auch sicher noch weiter im nächsten Jahr!

    lg
    Maria

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Maria,

      oh ja, der Dachboden ist immer so ein sehr geliebtes Projekt, wenn es ans Ausmisten geht… Kann ich auch ein Liedchen von singen. 🙂

      Ich hatte den Anreiz zu zählen von einem anderen Blog und kannte damals die Minimalisus-Challenges noch nicht, daher hatte ich mich über die Zahlen motiviert. Aber wie schon geschrieben, vermutlich lasse ich das ab jetzt sein. Mittlerweile geht es mir einfach mehr um den Prozess selbst und aufzuschreiben was weg ist ergibt weniger Sinn, man mag es ja loslassen und nicht festhalten? Es ist jedenfalls irgendwie eine Art Gewohnheit geworden, die mich nicht unbedingt voranbringt, aber eben diese Weile lang Spaß gemacht hat.

      Es stimmt auf jeden Fall: Entrümpeln ist ungemein befreiend in so viele Richtungen! Lieben Dank und ebenfalls ganz viel Freude und Erfolg für den Dachboden!

      Liebst,
      Liesa

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      • Hallo Liesa!

        Mir hat es schon auch geholfen während der beiden Challenges mich zu motivieren. Vor allem habe ich gemerkt, dass ich teilweise die Dinge falsch einschätze. Oft war ich unzufrieden mit dem Ergebnis, wenn ich dann aber gezählt habe, dann war es viel mehr als ich gedacht habe.

        Aber Du schreibst ganz richtig – man will ja loslassen und nicht festhalten, daher hat es langfristig für mich mehr Sinn gemacht, einfach damit abzuschließen.

        Was ich derzeit aber schon zähle, ist das, was rein kommt. Und es wird auch gegen gerechnet, es muss was gehen, wenn was Neues kommt.

        lg
        Maria

        Gefällt 1 Person

      • Liebe Maria,

        genau wie du es sagst. Ja, ich zähle auch die Dinge die dazukommen (das kommt im nächsten Artikel, psst) 😉 und das werde ich auch weiterhin im Blick haben, das Kaufverhalten kontrollieren, Geschenkeflut eindämmen usw. – es gibt so viele Alternativen und tadaa! da ist sie dann auch gleich wieder, die etwas sinnvollere Motivation. Hihi.

        Alles Liebe, nur das Beste,
        Liesa

        Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Sentimentales ausmisten | Hinterhand

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