Mandala selber machen

Ein kleines DIY um zur Ruhe zu kommen, wenn der Stresspegel wieder etwas zu hoch ist.

Grundgerüst
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Einfacher ist das ganze mit einem Zirkel, ich habe mich mit runden Gegenständen und zwei Linealen beholfen.

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Mandala
Nun geht es ans zeichnen. Hierfür kann man sich für die Formen und Schraffuren freien Lauf lassen. (Ein paar Beispiele für Formen über Pinterest.)

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Fertig
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(Erster Versuch und so. Aber im Großen und Ganzen fallen kleine Markel kaum auf.)

Ausmalen
Wer Lust hat kann das ganze am Ende auch noch bunt kolorieren.

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Kerze aus Orangenschale

Auch dieses Jahr gibt es ein winterliches DIY von mir.
Gerade, wo es nun schneller dunkel wird, zündet man sich gerne eine Kerze an. Doch wer sich ein paar Gedanken über Paraffine, Müll, Kosten usw. macht, fühlt sich eventuell nicht ganz wohl dabei?

Meine Patenfamilie zeigte mir neulich ein ganz einfaches DIY für eine Kerze aus einer halben Orangenschale und Olivenöl. Mehr braucht es nicht.

Zunächst also mit einem Messer rund herum schneiden, sodass oben und unten je die „Enden“ der Orange sind und die Orange mit einem Löffel vorsichtig heraushebeln:

Wichtig: Der weiße Stengel (zweites Bild rechte Seite) stellt am Ende den Docht dar, darf also nicht ausgerissen werden.

Nun wird die Hälfte mit dem Docht in ein Teelichthalter gelegt und Olivenöl dazugegeben (auch den Docht tränken!).
Man kann wohl auch anderes Öl wie Raps, Sonnenblume oder ähnliches verwenden.


Anzünden (dauert etwas länger als bei einer normalen Kerze) und fertig.
Sie brennt wirklich sehr lange.


Eine schöne Adventszeit wünsche ich euch!



An dieser Stelle verlinke ich den Weihnachtsdeko-Artikel vom letzten Jahr.


Und einen Artikel über verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von Orangenschalen habe ich noch entdeckt. (Hier ist die Kerze auch enthalten und hat die andere Schalenhälfte als Deckel, verziert mit Nelken und ein Loch mit Plätzchenförmchen ausgestanzt.)

Digitaler Minimalismus + Finanzübersicht

IMG_5270Vor einer Weile habe ich ein abgelegtes Smartphone von der Familie bekommen, da mein altes den Geist aufgegeben hatte. Ein paar Monate später nun fiel es mir vom Tisch und der Touchescreen funktionierte nicht mehr. Bildschirmsperre nicht mehr zu entsperren, keine Chance das Handy weiterhin zu nutzen.

Zeit sich noch einmal genauer Gedanken zur Nutzung von Laptop, Tablet, Handy und co. zu machen.

Bevor das Smartphone da war, hatte ich alles über meinen Laptop geregelt. Als ich das Smartphone hatte, ging das alles nach und nach aufs Handy über und wir hatten sogar einen Laptop weggelegt und den anderen gemeinsam genutzt. Nun steige ich also wieder auf den Laptop um. Was gut ist:

1. Nur zu festen Zeiten erreichbar. Das Handy ist, solang das Internet nicht ausgeschaltet, jederzeit empfangsbereit und mitteilungbedürftig. Man bekommt zwar alles sofort mit und kann schnell antworten, lässt sich aber auch schnell ablenken und es ist schwerer feste Zeiten festzulegen. So kann auch niemand erwarten, dass man sofort auf alles reagiert.
2. Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung. Der Laptop hat einen festen Platz auf meinem Schreibtisch und wenn ich ihn benutzen will, muss ich zu ihm kommen. Im Gegensatz zum Handy, dass überall mithinkommt.
3. Nur noch per Mail errichbar. (Da ich kein Telefon besitze.) Für mich wunderbar, denn ich telefoniere so ungern, aber nicht ans Telefon gehen gilt als unhöflich. (Genau wie auflegen, wenn es einem zu viel wird.)

Digitaler Minimalismus bedeutet für mich also eine übersichtliche und selbstbestimmte Nutzung medialer Angebote sowie deren Apps, Programmen, Seiten usw., die meine Zeit in Anspruch nehmen (z.B. durch Ablenkung).

Ich versuche jetzt mal zu sortieren:
1. Soziale Netzwerke und Accounts. Brauche ich sie wirklich, oder verschwende ich nur meine Zeit damit? Überblick verschaffen und überflüssige Accounts löschen. (Ich z.B. habe seit langer Zeit kein Facebook mehr Istagram und co. habe ich erst gar nicht ausprobiert. Ich nutze YouTube und WordPress um mir Anregungen zu den Themen zu holen, die mich interessieren, will beides aber zeitlich eingrenzen – eine unbequeme Sitzgelegenheit erinnert mich daran. 🙂 Außerdem habe ich Twitter, bin aber losgekommen jeden Tag alles verpasste nachlesen zu wollen.)
2. Apps und Spiele. Ein paar sind ja vielleicht ganz nett, aber nur solange man sie kontrolliert und nicht andersherum. (Ich persönlich habe keine mehr.)
3. E-Mail. Newsletter abbestellen, Übersichtlichkeit durchs Löschen unwichtiger Mails und nicht alle paar Minuten Mails checken, sondern nur ein paar mal am Tag kontrollieren. Denn das kontrollieren stetzt uns Stress aus und unterbricht z.B. den Arbeitsflow.
4. Zeit einteilen. Vielleicht einmal morgens, einmal abends oben genannte Dinge nutzen. Alles selbst im Griff haben, nicht ablenken lassen.
5. Pausen einlegen, wenn man länger beschäftigt ist.

Und neben der Nutzung des Internets?
Auf dem Laptop ist für mich eine gute Struktur sehr wichtig. Alles muss sofort zu finden sein. Bedeutet: ein übersichtliches Ordnersysthem und die am meisten verwendeten Dokumente direkt als Verknüpfung in einem Ordner auf dem Desktop.
Und: mindestens einmal im halben Jahr alles durchgehen, auf der Externen sichern was wichtig ist und nicht mehr relevantes rauswerfen. (Auch Bilder, denn wer braucht schon 300 Fotos von einem Wochenende o.ä.)
(Nachtrag: Hier ein Video von Dates mit Dani dazu, das alles etwas netter zusammenfasst.)


Wo wir gerade beim Thema Ordnung auf dem Laptop sind, habe ich heute ein kleines Extra für euch: eine Tabelle um die Finanzen zu organisieren.
(Die Datei ist mit OpenOffice Calc erstellt, das kann ich hier nicht hochladen und hoffe, dass es über Excel genauso funktioniert. Wenn nicht, sagt mir Bescheid.)
Hier klicken für den Download.
Auf der ersten Seite werden Fixkosten eingetragen und daraus ein Budget errechnet, welches für jeden Monat ersichtlich ist und dort dann auf Teilbereiche aufgeteilt wird (hier z.B. Essen, Freizeit, Kind, Sonstiges). Die Ausgaben werden also in diese Kategorien eingeordnet und am Ende sieht man, welcher Bereich wie viel Ausgaben hatte und ob die Vorabberechnungen hinkamen. (So in aller Kürze.)
Unbenannt
Alles natürlich von euch individuell beschriftbar. Meine Angaben im Dokument sind nur Beispiele.
Fragt gern, wenn es Fragen gibt. 🙂


PS: Da ich natürlich nicht alles nutze, was es so gibt, habe ich sicher das Ein oder Andere vergessen, ihr könnt also gern in den Kommentaren ergänzen. 😉

Update: Haare

Mir fiel soeben ein, dass ich in der Zeit, in der ich weg war noch etwas anderes minimiert habe: Meine Haarlänge nämlich. 😛

Also an dieser Stelle ein kleines Vorher-Nachher-Bild:

Ein halber Meter Haare kürzer (und vor allem leichter!).

Ich habe sie selbst geschnitten: Einfach einen Zopf gemacht (unterhalb der gewünschten Länge) und darüber abgeschnitten. So sind sie nun vorn etwas länger und hinten kürzer und (wichtig für mich) ich kann noch einen Zopf machen.

Und wen ein Update zu meinem Langzeitexperiment interessiert:
Ich bin umgestiegen auf NoPoo (also nur kämmen und Warmwasserwäsche) und wenn mir die Haare zu schwer oder unschön vorkommen, greife ich auf selbstgemachtes Roggenmehl-Shampoo zurück. Auf jeden Fall werde ich mir nie wieder Shampoo, so wie man es bekommt, kaufen. Plastikfrei und Zero Waste.