Hintergedanke

Auf WordPress war ich längere Zeit mit dem Literaturblog blättern ungebunden* unterwegs. Mit Hinterhand ist meinen anderweitigen Ideen der Weg geebnet.

Meine Themen
– Basteleien: DIY (speziell das Buchbinden)
– Wortspiele: Freude durch Worte
Alltag: Artikel über mein alltägliches Leben und was mir so begegnet
– Leben und Umwelt: Minimalismus, plastikfreies Leben und Zero Waste

[Eine Artikelübersicht gibt es hier.]

*Dieser Blog wurde im Oktober 2017 geschlossen.


Nachtrag, September 2017:
Mit der Zeit bin ich hier immer mehr zum letzten Themenblog gewechselt, da er mich momentan am meisten beschäftigt. Zum Minimalismus mag ich anmerken, dass ich als Kind alles (wirklich alles) gesammelt habe. Von Papierservietten über Kronkorken hin zu Briefmarken und Steinen, es gab winzige Sammlungen in unzähligen Streichholzschachteln und große in Kartons und verschiedensten Büchern. Heute besitze ich keine einzige Sammlung mehr und kann nur erahnen, was mein früheres Ich dazu trieb fast manisch zu horten.

Minimalismus als Therapie
Minimalismus ist für mich auch Therapie. Alles begann, als ich mich in ambulante und später auch stationäre Therapie begab und begann aufzuarbeiten. Mit der Ordnung von innen her begann ich gleichsam eine neue Ordnung der äußeren Dinge anzugehen. Was für mich ganz natürlich und unendlich wohltuend ist, können andere nicht verstehen. Aber ich habe gelernt, dass es wichtiger ist sein Selbst zu finden (und damit eine Art Glück), als immer anderen gefallen zu wollen aber nie zu wissen wer man selbst eigentlich ist.
Minimalismus fördert zutage, was wirklich zu dem jeweiligen Menschen passt und ihn ausmacht. Das sehe ich auch immer wieder mit Freude in den verschiedenen Blogs zu diesem Thema.

Minimalismus und Nachhaltigkeit
Minimalismus ist für mich ganz eng mit einem Umweltgedanken verbunden (z.B. kannte ich Zero Waste noch vor dem Minimalismus). In meinen Roomtouren erkennt man das. Sie spiegeln nicht das „Klischee-Bild“ einer minimalisischen Wohnung wieder, in der nur weiße Möbel stehen und alles klinisch ist. Wir nutzen in erster Linie vorhandene Ressourcen, ziehen sogar noch Geschenk-Flohmärkte und Kleidertausch dem Kauf gebrauchter Dinge vor und achten bei einem Neukauf (in letzter Option) möglichst auf Herkunft, Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Material. So entwickelt sich alles organisch und es bleibt Raum sich auf manches zu freuen, nicht jede Kauflust sofort zu stillen. Etwas, das erst wieder gelernt werden will in unserer Zeit.


311220161887bDer Name Namika, unter dem ich hier veröffentliche, bedeutet „Schreiberin“ und kommt aus dem Persischen. Mitterweile hat die gleichnamige Musikerin (der ein oder andere wird sie kennen) den Namen geprägt, aber ich bin trotzdem dabei geblieben.
Nun hat dieser Blog nicht in erster Linie mit dem Schreiben zu tun, doch dafür gabe es meinen ersten Blog, für den dieser Name ausgewählt wurde.

2 Gedanken zu “Hintergedanke

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