[Roomtour] Küche

Ich habe in vorangegangenen Artikeln bereits das Wohn- und Kinderzimmer (und jeweils ein Update dazu: Wohnzimmer, Kinderzimmer) hergezeigt. Auch die anderen Räume habe ich geknipst, bin aber nie zum wirklichen Schreiben gekommen.
Heute mag ich daran weiterarbeiten.

IMG_5961Die Küche

Unsere Küche gehört zur Wohnung dazu und ist recht klein. In der letzten Zeit habe ich sehr viel optimiert und immer mal wieder aussortiert. Das Ziel ist es, möglichst plastik- und müllfrei auszukommen und eine ausgewogene, hauptsächlich vegane Ernährung zu ermöglichen. Außerdem nur die Dinge zu besitzen, die wir wirklich brauchen und bei der Neuanschaffung auf gebrauchte Dinge zurückzugreifen, wenn es möglich ist (Stichwort Nachhaltigkeit).
Der Minimalismus dauert mit Kind etwas länger, weil Geschirr oft zu Bruch geht, das minimiert sich also eher organisch.

Aufbau und Überblick

IMG_8067Wir haben auf der linken Seite (siehe oben) einen Kühlschrank, darunter IMG_5977eine Besteckschublade und einen Vorratsschrank. Über dem Kühlschrank gibt es einen weiteren davon. Daneben die Spüle mit Unterschrank. Dann folgen Geschirrspülmaschine und Herd, sowie eine weitere Schublade und ein weiterer Schrank ganz rechts. Darüber befinden sich drei Hängeschränke.
Auf der rechten Raumhälfte befinden sich ein kleiner Tisch mit der Mikrowelle, eine Theke (selbstgebaut) und ein hohes Regal sowie Müll, Rucksäcke, Staubsauger usw. (Das Foto ist älter, die Kaffeemühle existiert z.B. momentan nicht mehr.

Die Schränke
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Auf den obigen Bildern sieht man alle Unterschränke.
Links ein Vorratsschrank mit Mehl, Nudeln, Zwiebeln, Kartoffeln sowie Tee (und keinen Kaffee mehr, wie auf dem Bild noch zu sehen).
In der Mitte der Schrank unter der Spüle mit Putzmitteln, Eimer, Werkzeug und in der grünen Tasche Wischlappen, Handtücher, Stoffservietten usw.
Rechts ist unser Topfschrank und da wir nicht so viele besitzen oben noch Messbecher, Flaschen, Teekanne, Bretter usw.

Oberschränke
In den Oberschränken bewahren wir links Frühstücksaufstriche, Öle und dergleichen auf. In den mittleren Schränken befindet sich unser Geschirr sowie alle lang haltbaren Lebensmittel (z.B. Linsen, Reis, Bohnen…) außerdem Müsli und Gewürze. Auf der rechten Seite befinden sich alle meine Produkte, die ich für die Herstellung der Putz- und Waschmittel benötige, sowie Süßigkeiten.

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In den Schubladen schließlich das Besteck und andere Küchenutensilien.

Sonstiges

Auf dem hohen Regal (drittes Bild oben) befinden sich Obst, große Schüsseln, Eingelegtes oder -gekochtes und zu guter Letzt unsere Nussbar.

Im Kühlschrank gefrorenes und normales Gemüse, Getreidemilch, Aufstriche und dergleichen.

Herangehensweise

Ich versuche die Küche nach Themen sortiert zu ordnen, jedes Fach hat eine eigene Kategorie. So fällt das Aufräumen und Wiederfinden leichter. Alte Gläser sammle und upcycle ich für die Aufbewahrung von Gewürzen und anderen Lebensmitteln. Ich versuche, dass alles locker steht / schnell greifbar ist und mindestens einmal die Woche werden leere Gläser aufgefüllt, Schränke aus und ordentlich wieder eingeräumt und alles saubergemacht. So bleibt es schön und übersichtlich.

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[Update] Wohnzimmer

Im Wohnzimmer stand noch das Gestalten des Bücherregals aus. Etwas mehr Ordnung und Klarheit.

Vorher:img_5603.jpg

Nachher:img_7726.jpg

Ich entschied mich, das Ganze nach Farben (statt wie vorher nach Autoren) zu sortieren, und es wirkt gleich viel ruhiger – hätte ich nicht gedacht, dass diese kleine Veränderung so viel Wirkung hat.

[Update] Kinderzimmer

Wie im letzten Artikel zum Kinderzimmer angemerkt, hatte ich, nachdem der Artikel fertig war, eine Inspiration zu einem (nun gelöschten) Blog zum Thema „spielzeugfreies Kinderzimmer“ gefunden. Ich räumte also die meisten Dinge oben aufs Regal und ließ den Bären tauschen. Auch den Puppenherd reduzierte ich noch einmal sehr, sodass wirklich kein Plastik mehr da ist.

 

An Weihnachten kam dann das Duplo und auch die alten Bausteine weg und die Kapla-Steine hinzu, die von Anfang an sehr gut aufgenommen wurden und die Investition mehr als wert waren.
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Am liebsten baut der Bär momentan Höhlen (dazu braucht er nicht einmal Spielzeug) und verrückte Gebäude mit den neuen Steinen. Er hat sogar selbst noch einiges an Spielzeug aussortiert, es ist erstaunlich, welche Dinge die Kinder von sich aus weggeben. Kommunikation auf Augenhöhe ist glaube ich wirklich unabdingbar bei Umweltthemen.

 

Verschenke-Flohmarkt

Ich komme gerade aus der Stadt zurück. Dort gab es heute einen Verschenke-Flohmarkt, den Greenpeace Bremen gemeinsam mit der KlimaWerkStadt in den Räumen der KlimaWerkStadt veranstaltet hat.

Ein Auszug aus dem Einladungstext, für alle, die sich darunter vielleicht nichts genaues vorstellen können:

„Jede*r kann mitmachen:
Bringt mit was ihr gerade nicht mehr braucht – Nehmt mit was ihr gerade braucht!
Es wird verschiedene Tische geben:
– Bücher (vielleicht lag ja das falsche unterm Tannenbaum)
– Spiele (was für einen selbst zu langweilig geworden ist, kann für den anderen zum Partykracher werden!)
– Essen (jemand anderes freut sich vielleicht über die selbstgekochte Marmelade von Omi)
– Haushaltskram (bringt frischen Wind in euren Alltag)
– Kleidung (das kennt ihr ja von den Kleidertauschpartys)
– und Sonstiges! (also alles was euch sonst noch einfällt)

BITTE BEACHTET, dass wir keine kaputten oder zu skurrilen Sachen entgegen nehmen können und jeder nur bis zu 4 Teile mitbringen sollte. Also nur Sachen, bei denen ihr euch vorstellen könnt, dass sich jemand anderes darüber freut.“

Und was soll ich sagen? es war so unglaublich schön! Ich bin rein mit fünf Dingen (Kinderspielsachen) die waren nach Sekunden weg. Und ging nach Hause mit sechs Dingen und jedes hat wirklich einen Nutzen oder Wert für mich. Das hätte ich nicht gedacht! Es waren, wie ich es schon von den Kleidertauschpartys kenne, viele viele Menschen da (für mich früher ein Grund, nicht teilzunehmen) aber ich habe meine Ängste überwunden, mir vorher gesagt, es wird großartig werden und so kam es dann auch.

Hier ein paar Eindrücke, wie das ganze aussah:


Ich finde (gerade nach meiner letzten Erfahrung auf dem konventionellen Flohmarkt) diese Idee von Tauschveranstaltungen, Umsonstläden und dergleichen wirklich unfassbar toll und bin sehr glücklich meine Ängste zu überwinden und mich zu solchen Veranstaltungen zu wagen.

Und es waren wirklich sehr viele schöne Dinge dabei und ich bin immer wieder erstaunt, was man findet. Mein größter Erfolg war eine Stange für einen Duschvorhang. Unsere war vor einigen Wochen kaputt gegangen und seitdem steht die auf unserer Wunschliste. Ich bin froh, dass ich nicht wie früher vielleicht sofort eine neue Stange gekauft habe. Das hätte nämlich Null Freude bereitet, wohingegen dieser Fund mich wirklich glücklich gemacht hat.

Hier meine „neuen“ Dinge:
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1. Duschvorhangstange (wie oben erwähnt)
2. Spiel „Durchs Gartenjahr“ (genau das richtige für meine zwei Hobbygärtner!)
3. Eine Teetasse mit Teesieb für losen Tee (unser Teeei ist kaputt gegangen)
4. Ein Holzteller (sowas suche ich schon lange für unser Obst)
5. Eine Matcha Tasse (einziges Dekoelement, für das ich schon einen Plan habe)
6. Zwei Teller aus leichtem Metall (Endlich die Plastikpicknickteller ersetzen!)

Ihr merkt, ich bin wirklich extrem glücklich gerade und musste diesen Artikel sofort schreiben aus diesem Gefühl heraus, denn für mich sind solche Momente immer noch sehr selten. (Schatzsuchen habe ich immer schon gern gehabt. Hihi.)

Ein schönes Wochenende euch! ❤